30 Mai 2015

Rahmkuchen mit Himbeeren

Im Backen war ich noch nie gut. Irgendwie sind die Kuchen entweder matschig, gehen nicht auf oder schmeckten nicht wirklich gut.

Eine ganz schlimme Erinnerung habe ich an eine Frischkäsetorte mit Kaffeegeschmack. Obwohl ich mich (so glaube ich jedenfalls) genau an das Rezept gehalten habe, schmeckte diese Torte einfach nur gruselig. Das Beste an der Torte waren die Schokoherzen, die ich zur Verzierung auf die Torte gelegt hatte.

Lebhaft kann ich mich noch an das Gesicht von meiner Mutter und meiner Tante erinnern, die zu Besuch waren. Von außen sah die Torte gar nicht mal so schlecht aus, aber nach dem ersten Bissen entglitten beiden doch die Gesichtszüge, so furchtbar war die Torte. Noch heute lachen wir darüber. :)  
Nach diesem Erlebnis habe ich es auch erst mal mit der Herstellung von Kuchen & Co. sein gelassen. Außer Muffins, die sind mir komischerweise fast immer gelungen :)



Anlässlich meines nun schon etwas zurückliegenden Geburtstages wollte ich dann aber was für die Kollegen im Büro backen (kaufen kann ja schließlich ­jeder ;) ). Also habe ich ein bisschen im ­Netz gesucht und bin auf das Rezept von diesem Rahmkuchen gestoßen. Das Rezept klang so einfach, dass ich mich daran gewagt habe.

Der Kuchen sah nach dem backen wirklich gut aus und roch auch sehr lecker. Trotzdem war ich nervös, als ich den Kuchen am anderen Tag mit ins Büro genommen habe, denn ich hatte nicht probiert. Meine Nervosität war zum Glück ­unbegründet :) Den Kollegen hat der Kuchen geschmeckt und eine Kollegin hat mich sogar nach dem Rezept gefragt, worüber ich mich total gefreut habe.



Da wir heute Nachmittag eingeladen sind und ich gerne etwas mitbringen wollte, habe ich den Kuchen noch mal gebacken und diesmal Himbeeren hinzugefügt, da ich mir gut vorstellen kann, dass Obst super zu dem Geschmack des Kuchens passt.

Bin gespannt wie den anderen der Kuchen schmeckt :)

Hier kommt das Rezept für euch:



Rezept:

200 gr. Mehl
100 gr. kalte Butter
1 Ei
70 gr. Puderzucker
1 Prise Salz
2 Becher Sauerrahm
1 Becher Schmand
1 Becher Sahne
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
100 gr. Zucker
3 Eier , Größe M
Himbeeren

Für den Mürbeteig Mehl, kalte Butter, Puderzucker,1 Prise Salz und 1 Ei zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie packen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 

Ofen auf 185 C (Ober und Unterhitze) vorheizen. 

In der Zwischenzeit den Sauerrahm, den Schmand, die Sahne, das Vanillepuddingpulver, den Zucker und die Eier in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen verrühren. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen und in eine eingefettete 26er Springform legen und die Ränder nach oben ziehen.

Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und die Füllung dann gleichmäßig auf den Boden verteilen. Ich habe dann, weil ich den Rand etwas sehr hoch gezogen habe, den Rand umgeschlagen und zusammengedrückt. Himbeeren auf der Füllung verteilen und das ganze dann ca. 45 Minuten backen, bis der Kuchen fest ist. Mindestens 2 Std. auskühlen lassen.



Guten Appetit!




25 Mai 2015

Schokoladen Nuss Tassenkuchen

Heute wird es noch mal schokoladig. Dieser Schokoladen Nuss Tassenkuchen ist super schnell gemacht. Er schmeckt sehr schokoladig und ist ideal, wenn der kleine "Schokohunger" kommt :)

Zuerst hatte ich etwas Bedenken, ob es auch klappt und der Kuchen aufgeht, da unsere Mikrowelle schon relativ alt ist aber wie man sieht, war das kein Problem :)

Allerdings war ein bisschen eine Sauerei, da ich eine Tasse benutzt hatte, die unter schmaler wird. Daher ist der Kuchen übergelaufen und ich habe so ziemlich alles voll Schokolade geschmiert beim Rausholen aus der Mikrowelle. Zum Glück hatte ich einen Unterteller druntergestellt.

 So musste ich vor den Fotos noch schnell die Tasse säubern und auch noch ein wenig die Küche putzen. :(

Hier nun aber das Rezept für euch:


Rezept:

4 EL Mehr
4 EL Zucker
3 EL Backkakao
1-2 EL gemahlene Nüsse (je nach Geschmack)
1 Prise Salz
1 Ei
6 EL Milch
3 EL Öl
1 Msp. Natron


Mehl, Zucker, Kakao, Nüsse, Natron und Salz in eine gefettete Tasse geben und mit der Gabel vermischen. Ei, Milch und Öl dazugeben und noch mal mit der Gabel verrühren. 

Becher auf eine Untertasse stellen und in der Mikrowelle bei 800 Watt ca. 2 1/2 - 3 Minuten garen. Kuchen 1-2 Minuten ruhen lassen und dann noch warm genießen. 

Guten Appetit!



10 Mai 2015

Double Chocolate Banana Muffins


Zur Entspannung stöbere ich gern in Foodblogs. Stundenlang kann ich damit verbringen und mich von Bildern und Rezepten inspirieren lassen.

Einer meiner Lieblingsblogs ist der von Tina Tausendschön*. Sie hat ­tolle Rezept und bei Ihren Bilder läuft mir meist schon das Wasser im Mund zusammen. So auch bei dem Rezept, was ich euch heute vorstellen möchte: ­Double Chocolate Banana Muffins.


Schon lange wollte ich diese Muffins nachbacken. Da heute Muttertag ist und meine Mutter Schokolade liebt, habe ich die Gelegenheit genutzt. Schokolade soll ja auch bekanntlich glücklich mach und was gibt es Schöneres als seine Mutter mit diesen Schokoladen Muffins glücklich zu machen :)

Das beste ist, dass das Rezept super einfach ist und nicht lange dauert :)

Und hier nun noch das Rezept für euch.


Rezept:
Menge: ca. 12 - 16 Stück

300 gr. Mehl
80 gr. Backkakao
1 EL Backpulver
1/2 TL Natron
Prise Salz
200 gr. Zucker
100 gr. geschmolzene Butter
200 ml Buttermilch
2 Eier (L)
2 reife Bananen
150 gr. gehackte Schokolade



Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Alle trockenen Zutaten (bis auf die Schokolade) in eine Schüssel geben und vermischen. Alles nassen Zutaten ebenfalls in eine Schüssel geben und auch vermischen. Anschließen beides zusammenschütten und die Hälfte der gehackten Schokolade dazu geben. Nun alles am besten mit einem Teigschaber, Kochlöffel oder ähnlichem verühren. Wenn die Masse nur kurz per Hand zusammen gerührt wird, bleibt sie schön fluffig.

Muffinform mit Förmchen auslegen und den den Teig in der vorbereitete Muffinform geben. Die Förmchen nicht ganz voll machen aber auch nicht nur bis zur Hälfte. Die restliche Schoki über den Teig streuen und dann im Ofen ca. 18-20 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob die Muffins aus dem Ofen können.

Guten Appetit!

28 April 2015

Filoteig mit getrockneten Tomaten, Schnittlauch und Speckwürfel

Im April war es ja etwas ruhiger im Blog. Da lag nicht etwas an akuter Unlust sondern daran das jede Menge Termime auf dem Plan standen. Fast jedes Wochenende verbrachten wir auf einer Konfirmation oder Kommunion. Nächsten Sonntag steht noch eine Kommunion auf dem Programm und dann haben wir es geschafft :)

Das heutige Rezept habe ich mal gefüllten Filoteig genannt. Irgendwie ist mir kein richtig guter Name dafür eingefallen. Vielleicht Filo-Muffins da ich das Ganze in einer Muffinform gebacken haben? Nö auch nicht so wirklich.

Falls euch ein schöner Name für das Rezept einfällt, könnt Ihr es ja gerne in die Kommentare posten.

So und hier kommt nun das Rezept:



Rezept:
Menge: ca. 4 Stück je nach Größe

Filoteig
130 gr. Magerquark
100 gr. Frischkäse
50 gr. Sauerrahm
1 EL Öl (für den Geschmack habe ich sehr fruchtiges Olivenöl genommen)
1 /2 Bund Schnittlauch
Speckwürfel nach Geschmack
getrocknete Tomaten in Öl nach Geschmack
Parmesan nach Geschmack
5 EL Milch
2 Eier
Salz
Pfeffer



Backofen auf 160 ° Grad Umluft vorheizen (Ober-Unterhitze 180 ° Grad)

Für die Füllung Quark, Frischkäse, Sauerrahm, Öl, Eier, Schnittlauch, Milch und Parmesan in eine Schüssel geben. Getrocknete Tomaten und Schnittlauch klein schneiden und mit in die Schüssel geben. Speckwürfel in einer Pfanne leicht anbraten und auch in die Schüssel geben. Alles gut mit dem Schneebesen vermengen.

Jeweils 4 Filoteigblätter in eine Muffinform geben (dabei immer die Muffinform daneben freilassen) und mit der Masse füllen.

Im Backofen 20 -25 Minuten goldbraun backen. Danach gut abkühlen lassen, damit die Masse noch etwas nach stockt.

Guten Appetit.

14 April 2015

Chili con Carne mit dem gewissen Extra

Ich muss gestehen: Früher fand ich kochen doof. Kochbücher dagegen fand ich schon immer toll :) Auch wenn ich nie gekocht habe, liebte ich es stundenlang in Kochbüchern zu blättern und mir die Fotos anzuschauen.

Zum Glück hat sich das mit dem Kochen ja gründlich geändert :) und meine Liebe zu Kochbüchern ist ungebrochen. Daher habe ich mir überlegt, dass meine Kochbücher nicht mehr ein einsames Dasein im Schrank fristen,-  sondern das sie jetzt auch mal zum Einsatz kommen sollen. :)

Den Anfang macht ein Gericht aus dem Kochbuch: Born to Cook von Tim Mälzer. Als ich so überlegte, was ich gestern kochen möchte und dabei durch das Kochbuch blätterte, blieb ich an dem Rezept für das Chili con Carne hängen. Das Chili ist super lecker und hat das gewisse etwas: Dunkle Schokolade :) Im Rezept standen 50 gr. dunkle Schoki aber ich habe mal direkt die ganz Tafel (100 gr) mit verkocht. Dadurch roch das Chili sehr schokoladig. Geschmeckt hat super. Dem Mann auch und er sagte das Chili gehöre auf jeden Fall auf die Liste von noch mal kochen :)

So und hier das Rezept für euch (mit der richtigen Mengenangabe für die Schokolade ;) )



Rezept:
Menge: 6 Portionen, Rezept aus: Born to cook von Tim Mälzer

500 gr. Rinderhack
2 EL Öl
1 Gemüsezwiebel grob gewürfelt
2 Knoblachzehen gehackt
3 rote Chilishoten gehackt
1 rote Paprikaschote fein gewürfelt
1 EL Tomatenmark
Cayennepfeffer
500 ml Instantbrühe
3 Dosen geschälte Tomaten
2 Lorbeerblätter
250 gr. rote Kidney-Bohnen
100 gr. Mais
50 gr. zartbitter Schokolade (mindesten 85 % Kakaoanteil)
grobes Meersalz
Pfeffer zum abschmecken

Rinderhack in eine Pfanne oder Topf im heißen Öl zusammen mit den Zwiebeln und dem Knoblauch einige Minuten unter Rühren anbraten. Anschließend Chilischoten, Paprika, Tomatenmark und Cayennepfeffer dazugeben und 1 Minute anschwitzen.

Die Brühe angießen, Tomaten und Lorbeerblätter hinzugeben, kurz  umrühren und mit geschlossenem Deckel 40 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen. Kurz vor der Garzeit die Kidney Bohnen, den Mais und die Schokolade hinzugeben. Noch mal 2-3 Minuten kochen und mit Pfeffer und Salz abschmecken bzw. würzen.

Guten Appetit!

* Einen Tag später, wenn das Chili gut durchgezogen ist, schmeckt es fast noch besser :)




06 April 2015

Mandel-Möhren-Muffins

Nun ist Ostern schon fast wieder vorbei. Nach ein paar ruhigen freien Tagen geht morgen der Arbeitsalltag weiter.

Ich hoffe Ihr hattet schöne Ostern mit euren Lieben und der Familie oder Freunden. Unser Ostern war Mischung aus Faulenzen und Besuchen bei Freunden und Familie. Obwohl wir es haben ruhig angehen lassen, verging die Zeit wie im Flug.

Überhaupt kommt es mir so vor, als wenn dieses Jahr im Galopptempo an mir vorbei zieht. Vielleicht liegt es daran das ich, das erste halbe Jahr sehr viele Termine habe. Oder an den Projekten, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe und die ich weiterhin versuche umzusetzen. So genau kann ich es gar nicht sagen.

Ein Osterrezept habe ich aber auch. Gestern waren wir bei Freunden eingeladen und was lag näher als ein paar Muffins zum Kaffee mitzubringen ;)

Hier kommt das Rezept für meine Mandel-Möhren-Muffins:


Rezept:
Menge 12 Stück

200 gr. Möhren
200 gr. Mehl (ich habe Dinkelmehl benutzt)
150 gr. gemahlene Mandeln
1/2 Päckchen Backpulver
1 Ei
100 ml neutrales Öl (Es geht auch Olivenöl. Das ergibt einen intensiveren Geschmack)
150 gr. brauener Zucker
200 gr. Schmand 

Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 


Möhren schälen und auf fein reiben. Mehl, Mandeln, Backpulver und Möhrenraspeln mischen. Das Ei, Öl, Zucker und Schmand mit dem Handrührer so lange schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das ganze langsam unter die Mehl-Möhren-Mischung rühren. Förmchen in die Muffinform verteilen und mit dem Teig füllen. 


Die Muffins im Ofen 30 Minuten backen. Anschließen auf einem Gitter gut auskühlen lassen und sich die Muffins dann schmecken lassen :) Guten Appetit!



31 März 2015

Kartoffel Zucchini Waffeln

Letztes Jahr Ostern haben wir einen Ausflug nach Koblenz gemacht. In der Altstadt haben wir lecker zu Mittag gegessen. Ich kann mich noch gut an mein Essen erinnern. Kartoffelwaffeln mit Gemüse. Das war so lecker, dass ich es immer mal nachkochen bzw. nachbacken wollte.

Wie es aber immer so ist, sind jede Menge andere Sachen dazwischen gekommen. Irgendwie sind mir diese Waffeln heute wieder eingefallen. Da ich auch noch eine Zucchini hatte, habe ich kurzerhand Kartoffel Zucchini Waffeln gebacken.

Mein Waffeleisen habe ich schon 2004 von meiner Schwiegermutter zum Geburtstag bekommen. Aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich es noch nie benutzt habe. *rot werd*. Also gab es heute gleich zwei Prämieren: Das Waffeleisen wurde eingeweiht und ich habe endlich die Kartoffelwaffeln gebacken.

Da ich mal wieder erkältet bin (keine Ahnung, was dieses Jahr los ist), wurde es am Ende etwas schwierig mit dem Abschmecken, da ich leider nichts mehr geschmeckt habe. Aber das war ich noch geschmeckt habe am Anfang, war sehr lecker :)

So und hier kommt das Rezept:


Rezept:
Menge ca. 8 Stück, jenachdem wie dick ihr die Waffeln backt

ca. 400 gr. Pellkartoffeln
1 Zucchini
1 Zwiebel
2 EL Butter
2 Eier
2 ml Milch
Salz
2 TL Backpulver
120 Gramm Mehl (ich habe Dinkelmehl genommen)
1 Bund glatte Petersilie
Fett für das Waffeleisen

Kartoffeln pellen und fein reiben oder stampfen. Zucchini schälen und auch fein reiben. Anschließend gut ausdrücken, so dass nicht mehr zu viel Feuchtigkeit vorhanden ist. Zwiebel sehr fein Würfeln und Petersilie fein hacken.

Butter in einem Topf schmelzen. Kartoffeln, Zucchi, Zwiebeln, Petersilie, Butter Milch und Eier mischen und kräftig salzen. Backpulver und Mehl mischen und unter den Teig rühren. Das Waffeleisen erhitzen und nacheinander die Waffeln backen.


Guten Appetit! :)